Mittwoch, 21. November 2007

Gibb River Road (West)





Am eindrucksvollsten ist hier das Durchfahren der King Leopold Range. Auf flachem Gebiet wird es schnell monoton, doch die Gebirgskette liefert schöne Aussichtspunkte und Panoramen.

Auf unserem Rückweg ist es dann kurz vor Derby doch noch passiert: ein Gewitter zog nachts über uns hinweg. Die Häufigkeit der Blitze macht es einem einfach, tatsächlich einen Blitz zu fotografieren.

Südlich von Derby auf dem Weg nach Broome haben wir dann noch einen der gar nicht so seltenen "Prison Trees" angeschaut. Auch wenn dieser historisch bedeutend ist, kam es wohl häufiger vor, dass die hohlen Boab Trees als Gefängnis missbraucht wurden.
Diese Bäume sind typisch für die Kimberleys und in ihrer bizarren Unförmigkeit nett anzusehen. Sie sind hohl und speichern Wasser im Stamm, wodurch sie Dürren und Feuer überstehen können.

Dienstag, 20. November 2007

Badepools




Inzwischen sind wir auf dem westlichen Teil der Gibb River Road und fahren quasi zurück nach Osten. Zu sehen gibt es zahlreiche Gorges, also Schluchten/Wasserfälle kleinerer und größerer Flüsse. Oft sind dies schöne Plätze zum Baden, wenn genügend Wasser vorhanden ist. Man ist einfach dankbar für jede Abkühlung :)

Ein besonders schöner Ort war Galvans Gorge kurz vor dem Barnett River Roadhouse. Ein an einem Baum aufgehängtes Seil verhalf zu akrobatischen Wassersprüngen. Hier haben wir zweimal fast einen halben Tag verbracht - zusammen mit den tierischen Bewohnern dieser Idylle.

Montag, 19. November 2007

Windjana Gorge NP






Die Befürchtung/Hoffnung, es würde zu dieser Zeit in den Kimberleys schon ein wenig regnen, hat sich bis kurz vor Broome nicht bewahrheitet. So kommt es, dass fast alle Flüsse zu Rinnsalen verkümmert sind oder sogar nur noch aus einer Reihe von Pfützen bestehen.

So auch hier in Windjana Gorge NP. Mit ein wenig Wasser wäre es sicher kühler und schöner. Doch so konnten wir immerhin Dutzende kleiner Süßwasserkrokodile beim Dösen im Wasser zuschauen; dieser Ort gilt zu Recht als einer der besten Stellen, um diese Tiere zu sehen.

Sonntag, 18. November 2007

Tunnel Creek NP



Nachdem wir die Gibb River Road ja nicht befahren konnten, sind wir auf dem asphaltierten Great Northern Highway kurz hinter Fitzroy Crossing auf einer Verbindungstraße auf den westlichen Teil der Gibb River Road gefahren.

Auf dieser Strecke lag der Tunnel Creek NP und Windjana Gorge NP.
Tunnel Creek ist eine 750m (!) lange Höhle, die der Fluss durch den Fels gefräst hat. Sie ist komplett begehbar, auf dem Foto ist eine Durchbruchstelle zur Oberfläche in der Mitte des Tunnels erkennbar.

In der Höhle leben zahlreiche Fledermausarten, die einen gehörigen Lärm gemacht haben. Auf jeden Fall eine sehenswerte Attraktion, wenn man eine Taschenlampe zur Hand hat ;)

Geikie Gorge NP




Dieser kleine Nationalpark ganz in der Nähe von Fitzroy Crossing steht in der Regenzeit komplett bis zu 7m unter Wasser. Durch den gewaltigen Höhenunterschied des Fitzroy River von 16m zwischen Trocken- und Regenzeit werden die freigelegten Riffe unten wieder weiß gewaschen. Dieses Gebiet 300km im Landesinneren von Australien war vor 300 Mio. Jahren nämlich ein 1000km langes "Great Barrier Reef" (Devonian Reef), das heute an einigen Stellen freigewaschen wurde.

Wir haben den ca. 1,5 Std. Reef Walk durch die breite Schlucht gemacht, aber es war wie immer extrem heiß. Außerdem bekommt meine Kamera mehr und mehr Probleme mit der Fokussierung. Ich werde mir wohl in Perth eine Neue zulegen. Mehr Zoom, manueller Fokus und Bildstabilisierung modernerer Modelle machen schon Sinn :/

Samstag, 17. November 2007

Wolf Creek Crater



Heute haben wir den zweitgrößten noch sichtbaren Meteoritenkrater der Welt besucht. Ca. 60m tief und 800m im Durchmesser liegt er am Rande der Wüste. Nur wenige Kilometer von dort beginnen die Verbindungswege durch die großen Wüsten (Canning Stock Route, Tanami Road). Ich brauche nicht zu erwähnen, dass es heiß war ... doch überall lebt irgendwas, so z.B. der kleine Freund auf dem Foto.

Donnerstag, 15. November 2007

Bungle Bungles






Hier hatten wir Glück, denn der Park war eine Woche zuvor wegen Regens kurzzeitig geschlossen und erst vor 3 Tagen wieder geöffnet.

Von der asphaltierten Strecke führt eine nur langsam befahrbare Schotterstraße in den Nationalpark. Zunächst sieht es völlig anders aus, als man es sich vorstellt (die Bienenkorb-förmigen Formationen).

Und auch der nördliche Teil hat anderes zu bieten: Wanderungen durch tiefe Schluchten. Ganz extrem die Echidna Chasm; teilweise nur 1m breit aber über 100m hoch.

Der südliche Teil dann war wie man ihn aus Fotos kennt. Wirklich wunderschön und eindrucksvoll. Aufgrund der enormen Hitze und des schon wieder etwas gefüllten Flusses konnten wir die Übernacht-Wanderung aber nicht machen. Trotzdem hat es sich eindeutig gelohnt.