Samstag, 3. November 2007

Tiere







Hier mal eine Sammlung von allem was sich in Australien alles so rumtreibt.
Inzwischen habe ich auch Krokodile gesehen und zwar im Kakadu NP (das springende Croc wurde gefuettert wie man sieht, aber wir haben auch schon welche voellig selbstaendig entdeckt) - Nachteil ist, dass man fast nirgendwo mehr baden kann :(

Donnerstag, 1. November 2007

Einige Eindrücke nahe Darwin








Hier noch als Nachtrag ein paar Fotos aus den Parks die ich bisher im Northern Territory besucht habe. Spätestens Montag werden wir (Hendrik, Mario und Ich) uns auf den Weg Richtung Broome machen. Dann fahren wir auch durch Kakadu NP.

Das Foto vom felsigen Fluss stammt aus Elsey NP nahe Mataranka, wo sich die Thermalquellen mit den Flying Foxes befinden. Die Schlucht befindet sich in Katherine Gorge NP nahe der gleichnamigen Stadt (war das Ende einer 14km Wanderung). Die restlichen Fotos stammen aus dem Litchfield NP, der ja wie gesagt schon deutlich grünt.

Mittwoch, 31. Oktober 2007

GAU




Ich bin nun fast in Darwin angekommen (ca. 200km südlich) und habe eine schöne Reise von Cairns gehabt, wenn auch die eintönigen Fahrstrecken recht lang und heiß sind (500 bis 700km am Tag an Fahrtagen).

Doch immer wieder wird es aufgelockert von Nationalparks, Bademöglichkeiten u.ä. So war ich die letzten Tage im Lawn Hill NP und habe zwei schöne Wanderungen gemacht. Hierfür eignet sich der Abend und besonders der Morgen hervorragend. Ich stehe meist um 6Uhr auf und kann dann ab 6:30h in der Kühle/Schatten wandern gehen.

Ich habe ein kleines Höhlensystem gesehen (Cutta Cutta NP) und war in Mataranka in den sog. Hot Springs. Ist schon merkwürdig, dass die hier Reklame für Thermalquellen machen, aber mit 32 Grad war das Wasser immer noch gut für eine Abkühlung ;) Dort waren übrigens Tausende von Fledermäusen (bzw. genauer Flying Foxes). Die kommen nur im Oktober dorthin und somit hatte ich Glück dieses Schauspiel zu sehen.

Gestern und heute morgen war ich dann im Katherine Gorge NP nahe der gleichnamigen Stadt 300km südl. von Darwin. Ich habe wieder einen kurzen Abend- und langen Morgenspaziergang gemacht (14km zur Butterfly Gorge - dort gabs (oh Wunder) hunderte von Schmetterlingen die einen umflogen)).

Heute war dann Endstation im Litchfield NP. Doch dann um ca. 17:3oh nach 8979 gefahrenen Kilometern passierte es: eine Reifenpanne! Vorne Links den Reifen seitlich aufgeschlitzt und dann von der Felge gesprungen. Ich weiß nicht was es war - die Tatsache dass es in einer Stunde dunkel wurde, dass das Grollen und die dunklen Wolken das nächste Gewitter ankündigten oder dass ich um diese Jahreszeit unter Umständen der einzige in diesem Nationalpark war und ich keinen zweiten Ersatzreifen hatte und auch kein Reparaturkit (wollte ich in Darwin alles erledigen ...) - auf jeden Fall war es ein mühevoller Akt und die Angst "jetzt bloss nicht noch eine Panne" bleibt. Nunja in ca. 50km bin ich wieder auf Asphalt.

Nachtrag: Am nächsten morgen dann die nächste Panne - da ich mal wieder ein Foto mitten in einer "Pfütze" machen musste, habe ich mich prompt festgefahren. Doch glüclicherweise lagen genug Äste herum und so konnte ich nach ein paar Minuten die Fahrt fortsetzen. Trotzdem saß der Schreck anfangs tief, denn zum Schieben war keiner da. Nun ja, somit habe ich nun bewiesen, dass ich mit den Standard-Notfällen auch umgehen kann ;)

Sonntag, 28. Oktober 2007

Lawn Hill NP





Lawn Hill NP liegt an der Grenze zum Northern Territory und ich habe hier einen Nachmittag und einen Vormittag verbracht und zwei schöne Wanderungen gemacht. Gerne nimmt man hier jede Möglichkeit der Abkühlung in Anspruch und so durfte auch ein abendliches Bad im Fluss nicht fehlen ;)

Um diese Jahreszeit ist man fast der einzige in den Parks. Es wurde ausdrückliche angeraten den Campingplatz zu reservieren, da er weit im Vorraus ausgebucht wäre - neben mir waren jetzt noch 1-2 andere Leute da ... so spart man sich Campinggebühren (die kontrolliert eh keiner mehr, da auch die Ranger oft schon weg sind) und man kann den Park in Ruhe geniessen :-)

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Auf dem Weg nach Westen





So, weiter geht die Reise. Gestern habe ich Cairns Richtung Westen verlassen; Etappenziel: Darwin; Zeit: mal schauen - ca. 1 Woche ;)

Obwohl auch Hendrik und Mario (mit ihrem neuen Auto) ebenfalls mit selbem Ziel aufgebrochen sind, habe ich mich entschlossen, diese (einfache) Strecke erstmal alleine zu fahren. Wenn man vom Hochdüsen der Ostküste mal absieht hatte ich nämlich noch keine Chance meinen eigenen Rhythmus hier zu finden und den Einsamkeitsaspekt auch mal zu geniessen. Spätestens in Darwin wollen wir uns dann aber wieder treffen und gemeinsam die schwierigeren Strecken fahren (nach Broome).

Über Kuranda ging es durch die schönen grünen Atherton Tablelands unter 5-maliger (!?) Überquerung des Barron River - dessen (z.Z. kümmerliche) Wasserfälle ich mir ebenfalls angeschaut habe. Es folgte eine Mini-Wallaby Fütterung im Granite Rock NP - die kleinen Biester waren ziemlich scharf auf das Futter. Übernachtet habe ich dann im Tully Gorge NP, um am nächsten Morgen die ultimative Regenwald-Wanderung zu machen (Teil des Misty Mountain Trails).

Es war eine 10km Strecke zu einem schönen Aussichtspunkt (Rhyolite Pinnacle). Doch der Weg war schon lange nicht mehr gewartet worden oder evtl. war es auch Absicht ihn so zuwachsen zu lassen; auf jeden Fall bin ich mit einem kräftigen Stock als Machete dort durch (kein Witz), um den Weg wieder etwas zugänglicher zu machen. Drei schöne kleine Bäche überquert und dann den steilen Anstieg hoch. War nur einmal verwirrt wo es weitergehen sollte, aber nach 15 Min. suchen gings dann weiter. Ab jetzt kann ich auch endgültig mit dem Vorurteil aufräumen, dass Australien vor giftigen Tieren nur so wimmelt und man abseits der Hauptstraßen dem Tode geweiht ist - ich habe auf den gesamten 10km keine Schlange, keine Spinne oder sonstwas gesehen (ausser ein paar Schmetterlingen und Fliegen)(habe aber einen langen Stock in der anderen Hand vor meinem Körper geführt um Spinneweben fernzuhalten).

Heute abend ging es zum Undara Volcanic NP. Dort gibt es die längsten Lavatunnel der Welt (teilweise gut 10m Durchmesser). Da das ganze aber 70$ kosten soll, werde ich mich morgen um 5:30h mal reinschleichen... Unterwegs sah ich übrigens auch die ersten Road Trains - klarer Beweis, dass ich im outback bin ;)

Der Himmel ist nun häufig ziemlich bedeckt, was die Hitze durchaus erträglich macht (im November sollen es 43 Grad in den Kimberleys sein). Es ist aber auch ein klares Zeichen, dass die Regenzeit naht. Es ist nun definitiv Übergangszeit und ein paar Spritzer sind sogar gefallen heute. Ich finde diese Zeit der Veränderung sehr spannend - in Erwartung des Regens ... allerdings wird es eine Gratwanderung. Zuviel und alles ersäuft, zu wenig und alles bleibt verdorrt.

Sonntag, 21. Oktober 2007

Great Barrier Reef

Heute war ich auf einem Tagesausflug zum Außenriff des Great Barrier Reef. Leider bin ich wohl für nichts mehr zu gebrauchen, was mit Bewegung zu tun hat. Nachdem ja inzwischen der Freefall-Tower das Einzige auf einer Kirmes ist, das ich vertragen kann, muss ich nun feststellen, dass ich auch sehr leicht seekrank werde. Die See war aufgrund des stürmischen Wetters hier etwas rauher und die 1,5 Std. zum Tauchplatz waren doch sehr anstrengend. Selbst nach einem Tauchgang war mir nach 1-2 Minuten schon wieder übel allein vom Geschaukel an der Anlegestelle :(

Auch die 3 Tauchgänge selber habe ich mir interessanter vorgestellt. Man muss sagen, dass ich ja aus Ägypten sehr verwöhnt bin, da ich dort mit die besten Tauchpätze gesehen habe. Das Barrier Riff war zumindest an dieser einen Stelle vor Cairns wenig spektakulär - viel weniger farbenfroh und auch nicht wirklich sehr fischreich (obwohl ich schon extra eine etwas abgelegenere und bessere Tauchstelle gewählt habe). Man kann sicher nicht auf das gesamte Riff schließen, aber vielleicht ist das Größte nicht immer auch das Beste.

Ein Highlight war immerhin, das wir einen Riffhai gesehen haben (wie so oft schlafend) und eine Schildkröte mit der ich auch eine Zeit zusammen getaucht bin. Die ließ sich sogar am Rücken anfassen und so sind wir eine kurze Zeit zusammen geschwommen. Vielleicht hatte sie gehofft ich schrubbe ihr den Panzer wie andere Fische ^^.

An der Westküste Australiens, auf Fiji und Hawaii soll es Tauchplätze geben, die man direkt vom Strand aus erreichen kann - vielleicht wird das eher was für mich ;)

Dienstag, 16. Oktober 2007

Zurück in Cairns

Zu müde, um noch viel zu schreiben: Zelten im Regenguss oder bei Sturm ist ungemütlich; ein bischen mußte der Wagen doch leiden (Tacho defekt, kleiner Riss in Windschutzscheibe, ...); überlege mir jetzt wohin es weitergeht - vermutlich Richtung Westen (Darwin, Broome, Perth).